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Local Commerce

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Local Commerce:
Wie Städte und Innenstadthandel die digitale Transformation meistern
Autor: Andreas Haderlein
Veröffentlichung: Local Commerce Alliance, Okt./Nov. 2017
ca. 280 Seiten
49,90 € (Buch, gebunden) | 39,90 € (E-Book)

Wie gehen unsere Städte und der lokale Handel mit den Herausforderungen der Digitalisierung und dem zunehmenden Abfluss von Kaufkraft in das Internet um? Welche Antworten finden sie und warum tun sich insbesondere inhabergeführte Fachgeschäfte so schwer, dem Strukturwandel im Einzelhandel etwas entgegenzusetzen? Diesen und weiteren Fragen geht Andreas Haderlein in seinem Buch „Local Commerce“ auf den Grund und liefert als Berater, Impulsgeber und Kümmerer des viel beachteten nationalen Pilotprojekts Online City Wuppertal konkrete Lösungsansätze.

Digitales Dachmarketing für den Standort

Der Autor zeigt, dass Local Commerce weit mehr ist als die technisch-konzeptionelle Begleitung und Realisierung eines lokalen Online-Marktplatzes. Diese sprießen seit der medialen Aufmerksamkeit um die Online City Wuppertal wie Pilze aus dem Boden. Im Kern ist der Local-Commerce-Ansatz Change Management einer in weiten Teilen relativ veränderungsresistenten Klientel, dem lokalen (inhabergeführten) Einzelhandel. Eine Klientel, die sich durch den digitalen Tsunami hinweggespült sieht und vor lauter Selbstmitleid und Schwarzer-Peter-Schieberei übersehen hat, dass die Chancen der Digitalisierung zum Greifen nahe liegen.

Allerdings braucht es dazu einen Bewusstseinswandel. Denn die Akteure aus City-Management, Stadtmarketing, Interessengemeinschaften, IHKs und Handelsverbänden und natürlich die Händler selbst müssen bereit sein, Know-how, Zeit und Geld in einen Moderations- und Transformationsprozess zu stecken, der möglichst viele Einzelhändler, aber auch Dienstleister eines Standortes in die neue Welt des Handels ohne Polarisierung zwischen on- und offline mitnimmt. Der Autor fordert die Etablierung eines „digitalen Dachmarketings“ für den Gewerbestandort.

Alle Innenstadtakteure gefordert

Dieses wertvolle Buch ist daher auch ein Appell an Städte und Kommunen, das Heft des Handelns im Strukturwandel des stationären Einzelhandels – der, das wird an zunehmenden Leerständen nur allzu deutlich, immer auch einen Veränderungsprozess der City bedeutet – selbst in die Hand zu nehmen, anstatt zielführenden innovativen Lösungen hinterherzuhinken. Es richtet sich gleichermaßen an Verantwortliche aus Städten, Verbänden und Kammern wie an Einzelhändler, Berater und technische Dienstleister im E-Commerce- und Handelsmarketing-Umfeld. Denn eines ist klar: Die digitale Transformation kann nur am Runden Tisch und unter der Beteiligung möglichst vieler Akteure gemeistert werden. Dann erst gelingt der kreative Aufstand gegen Innenstadtverödung und Kundenabwanderung nach Amazon, Zalando & Co.

Mit der Lektüre dieses Buches lernen Sie die digitale Transformation in Stadt und Handel ein gutes Stück besser einzuschätzen. Der Autor liefert einen substanziellen Beitrag, wie die Rettung lebendiger Innenstädte mit inhabergeführten Geschäften gelingen kann und 
warum gerade die Digitalisierung dabei hilft.

Das Buch erscheint im Herbst 2017.

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