Wirtschaftspublizist & Innovationsberater
Tel. +49 (0)69 578013 92

Marken-Optimismus: Die digitale Wiederauferstehung von Hertie

Hertie-History

Bildquelle: Hertie.de (screenshot, AH)

„Hertie? Das war doch dieses Ding, wo meine Oma immer einkaufen war.“ So oder so ähnlich könnten Aussagen der jüngeren Generation lauten, wenn sie auf das traditionsreiche Unternehmen angesprochen werden. Heute erinnern allenfalls revitalisierungsbedürftige Immobilienleichen an die glanzvollen Zeiten des Warenhauses, von dem 1984 noch 123 Filialen betrieben wurden. Der letzte Standort schloss 2009 seine Pforten. Die HDK AG hat sich nun der Traditionsmarke angenommen und versucht mit Hertie.de durchzustarten.

Hinter der HDK AG stehen die Brüder Nils und Jan Klöker, die bereits erfolgreich mit Online-Shops Geld verdient haben. Das Duo erwarb die Marke Hertie vom Hertie-Insolvenzverwalter.

Ob Hertie.de mehr ist als ein sympathischer Wiederbelebungsversuch, wird nun das Weihnachtsgeschäft zeigen. Mit einem umfangreichen Spielwarensortiment setzt man zweifelsohne auf ein gutes Pferd. Aber ob tatsächlich massenweise Silver Surfer bei der Handelsmarke ihres Vertrauens vorbeischauen, wage ich zu bezweifeln. Aber überzeugen Sie sich selbst: www.hertie.de