Wirtschaftspublizist & Innovationsberater
Tel. +49 (0)69 578013 92

Showroom in Berlin: FASHION FOR HOME nun auch offline

Am 16. August 2012 eröffnet: Der Berliner Showroom von FASHION FOR HOME (Bildquelle: www.fashionforhome.de)

Und wieder zieht es einen Online-Pure-Player in die physische Warenwelt. FASHION FOR HOME eröffnete im August 2012 einen Showroom in der Bundeshauptstadt. Auf mehr als 400 Quadratmetern präsentiert der Onlinehändler für erschwingliche Designermöbel und Accessoires hier nun seine „Wohnwelten“.

Geschäftsführer Marc Appelhoff über diesen Schritt: „Wir freuen uns, mit dem neuen Store einen weiteren Schritt in Richtung Multi-Channeling geschafft zu haben.“

In meinem neuen Buch „Die digitale Zukunft des stationären Handels“ habe ich die gegenwärtigen Retail-Bestrebungen von Online-Händlern und -Dienstleistern ab S. 32 zusammengefasst. Darunter finden sich die Beispiele Zalando, Bonobos, Google und andere.

Möbel zum Anfassen und Probesitzen: Neuer Umsatztreiber im Online-Geschäft? (Bildquelle: www.fashionforhome.de)

Ich bin mir nicht sicher, wie der Offline-Schritt des Berliner Unternehmens FASHION FOR HOME zu bewerten ist. Ein „Alibi-Shop“, wie ihn Redcoon-Chef Reiner Heckel unlängst in einem Interview mit der Wirtschaftswoche im Elektronik-Sortiment ins Spiel gebracht hat, ist es jedenfalls nicht.

Fakt allerdings ist: Der wachstumsstarke Online-Möbelhandel wird durch kapitalstarke Unternehmen wie Home24 und nicht zuletzt auch durch IKEA kräftig aufgemischt und in Unruhe versetzt (siehe auch den lesenswerten Beitrag in der eCommerce Lounge →). Stationäre Sichtbarkeit und ein bündiges Servicekonzept, das die Annehmlichkeiten des E-Commerce mit den Vorzügen der stationären Beratung verbindet, ist hier also nicht die schlechteste Reaktion.


Größere Kartenansicht

2 Kommentare