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QR-Codes richtig einsetzen (#3): Kundenbindung leicht gemacht

Mit dem Smartphone stempeln gehen (Bildquelle: Contigua GmbH, 10stamps)

Digitale Stempelkarten sind im Smartphone-Zeitalter so naheliegend wie die Nutzung von E-Mail statt täglich eine Ladung Briefe zum Postamt zu bringen. Zwar kann man den Treuestempeln, Klebepunkten und welchen Varianten der papiernen Kundenbindungsattraktion auch immer einen gewissen Charme nicht absprechen, aber wer kennt das Problem nicht: Immer wenn man seine Kunden- oder Bonuskarte braucht, ist sie nicht dort wo sie sein sollte: in der Brieftasche.

Was liegt also näher, als die Stempelkarte in ein Gerät zu verfrachten, das mittlerweile in den Hosen- und Handtaschen von über 23 Millionen deutschen Verbrauchern steckt. Das internetfähige Smartphone mit seinen Helferlein namens Apps macht es also möglich, mit dem Handy stempeln zu gehen.

So wirbt Kröger’s Brötchen für sein neues Kundenbindungstool (Bildquelle: AH)

Neulich habe ich bei meinem Stammbäcker im Frankfurter Stadtteil Bockenheim einen übergroßen QR-Code an der Glastüre entdeckt. Zuerst dachte ich, es wäre wieder einmal der etwas angestrengte Versuch Mobile Marketing mit QR-Codes zu betreiben (was meistens in banalen Gewinnspielen oder in einer mal mehr, mal weniger attraktiven Landing Page endet). Beim näheren Hinsehen allerdings war ich positiv überrascht: Kröger’s Brötchen ist nun im Kundenportfolio von „10stamps“, einem Start-up, das sich die Abschaffung von Bonuskarten aus Papier auf die Fahnen geschrieben hat.

Ich habe die App natürlich gleich getestet und dies ist das vorläufige Ergebnis:

Funktion & Nutzerfreundlichkeit

Vorteile für Nutzer

Bewerbung & Marketing

Kosten & Nutzen für Händler, Dienstleister & Gastronomen

Stolpersteine

Anbieter und Links

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