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Takko mischt mit

Takko wagte Anfang Januar 2010 mit dem Ableger „1982“ den Schritt in den Smart-Basic-Markt. Wo C&A bereits mit Avanti gescheitert ist und Primark derzeit einprägende Duftmarken hinterlässt, will jetzt also auch der „Fashion-Discounter“ Takko ein Stück vom Kuchen – oder überhaupt erst an den Tisch gelassen werden, an dem bereits H&M bzw. COS, Zara und Tally Weijl sitzen.

Die Vertriebsschiene „1982“ ist zweifelsohne edler als die bekannten „Takko Fashion“-Filialen. Aufgeräumt, klar und übersichtlich sind die Läden konzipiert. Nichts erinnert an Discount – nur die Preise. Auf 800 bis 1200 qm in innerstädtischen, hochfrequentierten Lagen wird preiswerte Mode für Männer, Frauen und Kinder feilgeboten. Und das bis zu 20 Prozent billiger als in den Muttergeschäften von Takko, die zuvorderst in Fachmarktlagen zu finden sind.

Hierzulande, wo Takko 950 von europaweit 1.400 Geschäften betreibt, wurden in Aachen und in Kiel die ersten „1982“-Filialen eröffnet, weitere in Offenbach und Braunschweig folgen. Bis zu 12 Läden will man noch 2010 an den Start gebracht haben. Das europaweite Expansionsziel sind 200 Geschäfte bei einem angepeilten Umsatz von 500 Mio. Euro.