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Games2U bietet eine mobile Spielhalle auf vier Rädern

Millionen von Usern verbringen inzwischen einen Großteil ihrer Freizeit in den virtuellen Parallelwelten von Computerspielen. Was in den Kinderstuben männlicher Heranwachsender begann, hat längst die gesellschaftliche Mitte erreicht – und spielt sich im wahrsten Sinne im öffentlichen Raum ab. In SALES DESIGN berichten wir über die neue Generation der Play-Locations (ab S. 58). Mit dem Betreiber der Wii-Bar „Play Berlin” sprachen wir en detail über sein Konzept. In den USA verknüpft ein Unternehmen diesen Trend mit dem Wünschen des Stehgreif-Konsumenten: Games2U bringt den „Point-of-Game“ zum Kunden, und zwar in einem Spiele-Bus ausgestattet mit Spielekonsolen, Flachbildschirmen und neuester Computertechnik. Die rollende Spielhalle ist in wenigen Minuten einsatzbereit und kommt dahin, wo der Kunde sie gerne hätte: zu einem Kindergeburtstag in den städtischen Vorort, zu einer Firmenfeier auf den Parkplatz des Chefs oder zur Stammdisco zum Daddeln bevor es auf die Tanzfläche geht. Über 20 Leute können sich gleichzeitig an Play Stations, Xboxes und Wiis auslassen. Günstig allerdings ist das Überall-Spielvergnügen nicht: für die erste Stunde muss man 199 US-Dollar berappen, zwei Stunden kosten 299 US-Dollar.

Die Gründer von Games2U, Stuart und David Pikoff, suchen weltweit Franchisenehmer. Das „mobile Spiele-Theater”, also der Bus samt Ausstattung, wird von Games2U zur Verfügung gestellt. Gestartet Anfang 2008 in Texas mit sechs Games2U-Bussen, ist die Zahl der Franchisenehmer bis Ende 2009 auf 100 angewachsen; bis Ende 2010 wird ein Anstieg auf 300 erwartet.

Mehr zu Games2U unter: www.g2u.com